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Datenspionage und Bespitzelung

Die Veröffentlichungen im Umfeld Staatlicher Datenspionage übertrifft selbst meine übelsten Erwartungen.

Aber was uns die Medien dank der Veröffentlichungen des Herrn Snowden täglich scheibchenweise präsentieren, ist so ungeheuerlich, dass ich nicht anders kann, als öffentlich zum Datenboykott aufzurufen: Niemand kann Ihnen verbieten, falsche Informationen ins Netz zu stellen. Und wenn das Netz mit solchen geflutet wird, werden vorhandene Informationen unbrauchbar. Also: Lügen für die Freiheit.

Ganz übel wird mir, wenn ich mir ansehe, wie ignorant unsere Regierung mit dem Thema umgeht. Scheinbar niemand vertritt die Position, die Bespitzelung sofort zu beenden.

Für mich ist die Demokratie damit um eines ihrer Fundamente beraubt. Den meisten Bürgern scheint das aber egal zu sein. Wo immer ich nachfrage, diskutiere oder mich umhöre, begegnet mir die naive Einstellung, man habe doch nichts zu verbergen.

Ich habe etwas zu verbergen. Nämlich meine Privatsphäre. Ein Eingriff in diese ist ein Eingriff in meine Freiheit. Damit werde ich in den Augen unserer Regierungen aber schon verdächtig.

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